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 Henning Mankell
Wallanders erster Fall
Gattung: Buch
Sie wußten bisher noch nicht, wie Kurt Wallander überhaupt zur Kriminalpolizei kam und was sein erster Fall war? Henning Mankell geht in diesem Buch dem Herzenswunsch vieler Wallander-Fans nach und erzählt Wallanders Lebens-, Liebes- und Polizeigeschichte von Anfang an.

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BeschreibungKurt Wallander ist Anfang zwanzig, Polizeianwärter in Malmö und bis über beide Ohren in Mona verliebt. Als er seinen Wohnungsnachbarn erschossen in der Küche findet, den Revolver noch in der Hand, glaubt er nicht an Selbstmord, umso mehr, als die Wohnung des Toten in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlung hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen ... Von Wallanders erstem Fall bis zu einem ausgewachsenen Kriminalroman, "Die Pyramide", reicht das Spektrum der vorliegenden Erzählungen, die alle vor 1990, dem Beginn der eigentlichen Wallander-Serie, spielen.
AutorenporträtHenning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden.
Rezension"Und so läßt sich auch dieser Erzählband mit mehreren Fällen, der die Vita des Top-Ermittlers umreißt, verschlingen. Wallander, der Melancholiker, der Mutige, der Mürrische. Sie ist schön, die neunte Nacht mit dem guten alten Kurt." (Frankfurter Rundschau 08.06.02)
"Gute Lektüre, ein Must für Fans." (Facts 16.05.02)
"Es soll Wallander-Fans geben, die heut' früh, noch bevor sie für die frischen Brötchen zum Bäcker gehen, sich den neuen Mankell beim Buchhändler besorgen. Recht so. Der Umweg lohnt sich." (Alexandra Glanz, Hannoversche Allgemeine 18.5.02)
"Der Schwede wägt meist sehr sicher die Mischung aus Horror, Entsetzen, moralisch klarem Standpunkt, Hilflosigkeit und der Tapferkeit des Trotzdem-Weitermachens aus.... Vorweg sei versichert, daß nicht nur Wallander-Kenner ihren Spaß an diesen Erzählungen habe werden, sondern auch Einsteiger." (Simone Dattenberger, MM 18./19.5.02)
"Henning Mankell ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, kurze Krimis genauso spannend zu gestalten wie einen ausgewachsenen Roman. Deshalb ist dieses Buch für alle Fans von spannender und unterhaltsamer Literatur ein absolutes Muss!" (Cosmopolitan 12.06.02)
"Gute Unterhaltung mit typischer Würze: Gesellschaftskritik und politische Anklage, Zukunftsangst und nordischer Weltschmerz." (TZ-München 13.05.02)
"Rache, Eifersucht und Habgier, es sind die ewig gleichen Triebe, die zu Kapitalverbrechen führen. All diese Geschichten hängen zusammen. Die hauchdünnen Fäden und winzigen Details, die sie über die Jahre verbinden, sind kaum sichtbar, aber mit großer Virtuosität gesponnen." (Ingeborg Sperl, Der Standard 25.05.02)
Angaben:
477 S., 13 x 21,5 cm, geb. (Zsolnay, 2002)