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 M. Seidel
Der Isenheimer Altar von Mathias Grünewald
Gattung: Buch | Sonderausgabe
Dieses Buch mit seinen großformatigen Farbtafeln und dem anschaulichen Text läßt vor unseren Augen das Wunder des Isenheimer Altars in seinem überwältigenden Reichtum erstehen. Dank der fotografischen Meisterschaft von Max Seidel, der mit seiner Kamera Ansichten und Details von ungeahnter Schönheit und Eindringlichkeit entdeckt, fügen sich die ausgewählten Einzelheiten zur ergreifenden Gesamtschau zusammen.
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Weitere Informationen:
Zu den bedeutendsten und monumentalsten Werken der christlichen Kunst gehört der Isenheimer Altar, den Matthias Grünewald um 1515 schuf - heute das wertvollste Exponat des Museums Unterlinden in Colmar. Noch immer gibt er seinen Betrachtern viele Rätsel auf; nicht nur hinsichtlich seiner Entstehung und seines Schöpfers, sondern auch in Bezug auf sein theologisches und esoterisches Programm.
Die Skulpturen und das Schnitzwerk, das dem Altar eine Höhe von insgesamt acht Meter gab, stammen vermutlich von Niklaus von Hagenau. Es handelt sich um einen sogenannten Wandelaltar mit drei Schauseiten. Die erste Schauseite zeigt die Kreuzigung Christi.
Bis 1793 befanden sich die Tafeln in der Kirche in Isenheim. Zwei Kommissare der jungen Französischen Republik ließen die Gemälde und die Skulpturen der dritten Schauseite dann in die Distriktshauptstadt Colmar transportieren, um eine sicherere Aufbewahrung der Gemälde sicherzustellen. Das Schnitzwerk verblieb in Isenheim und ist seit 1860 verschwunden. Die drei Schauseiten stehen heute getrennt in Colmar im Musée d'Unterlinden.
Angaben:
124 S., 26 x 30 cm, 80 Farbtafeln, geb. (Belser)