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Große Chronik der Weltgeschichte 20 Bände

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Große Chronik der Weltgeschichte 20 Bände


Gattung: Buch

Die moderne 20-bändige "Große Chronik der Weltgeschichte" präsentiert die Geschichte unserer Welt präzise, leichtverständlich und streng chronologisch. Genaue Einzelinformationen und verständliche Zusammenhangs- und Spezialdarstellungen mit über 8.000 Abbildungen machen die Vergangenheit inhaltlich und visuell erfahrbar. Je drei Bände beschreiben die Vor - und Frühgeschichte, die Antike und das Mittelalter.
Der Zeitraum von der frühen Neuzeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wird in fünf, das 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart in sechs Bänden behandelt. 


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Die große Chronik der Weltgeschichte in 20 Bänden - Überischt:


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 01. Vom Urknall zu den ersten Lebensformen: Von 13,7 Mrd. bis 292 Mio: BAND 1:
Die Lage der Kontinente wie die Formen der Küsten erscheinen uns heute als feststehende Gegebenheiten. Doch sie zeugen von einer überaus bewegten Geschichte, die die Erde seit ihrer Entstehung durchlebt hat und noch immer durchlebt. Dieser Band bietet ein verständliches Gesamtbild der Erdgeschichte von der Entstehung unseres Sonnensystems bis zu den ersten Lebensformen in Ozeanen und Meeren.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 02. Die Zeit der Saurier und die Urahnen der Menschen: Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Von 292 Mio. bis 40000: BAND 2
Die Zeitalter Kreide und Jura standen eindeutig im Zeichen der Dinosaurier. Wohl wegen ihrer zum Teil überwältigenden Größe üben die Echsen auch heute noch eine Faszination aus, die uns leicht die parallele Entfaltung von Fauna und Flora aus den Augen verlieren lässt.Dieser Band zeigt neben dieser Entwicklung die Evolution des Menschen auf, die aus dem von zahllosen Organismen besiedelten blauen Planeten eine Welt mit Sprache, Erinnerung und menschlichem Handeln werden ließ.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 03. Homo sapiens und frühe Hochkulturen: Von 40000 bis 1000 v. Chr: BAND 3
Wie keiner seiner Vorgänger legte der Homo Sapiens großen Erfindungsreichtum an den Tag: Neben Waffen wie Speerschleudern, Pfeil und Bogen sind auch erste Kunstwerke aus Stein, Ton, Elfenbein und Höhlenmalereien erhalten. Im Zweistromland wurden Rad und Pflug erfunden, erste gigantische Steinbauten wie die Pyramiden in Ägypten und die Bauten der Megalith-Kultur in Europa, von Malta bis Stonehenge, entstanden und zeugen heute noch von dem schöpferischen Reichtum der frühen Zivilisationen.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 04: Griechenland und die klassische Antike: 1000-323 v. Chr: BAND 4
Ab 1000 v. Chr. breiteten sich die Kelten in Mittel- und Westeuropa aus, doch die Wiege des europäischen Abendlandes stand in Griechenland. Knapp 600 Jahre lang bestimmten erst Stadtstaaten wie Athen und Sparta, später dann die Makedonier die Geschichte des Mittelmeerraums. Mit der römischen Republik kündigte sich bereits die kommende Großmacht an. Literatur und Theatererblühten, Kunst, Medizin, Mathematik und Philosophie der Antike wirken bis heute nach. Epochal war auch die wirtschaftliche Entwicklung: Eisen war das Metall der Zeit: Es diente nicht mehr zur alleinigen Herstellung von Waffen und Werkzeug, es kurbelte den Handel an, der auch zu einem kulturellen Austausch zwischen Ost und West führte und Städte zu Wirtschaftszentren werden ließ.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 05. Rom und der Hellenismus: 323-27 v. Chr: BAND 5
In den Wirren der Diadochenzeit löste die römische Republik Griechenland als vorherrschende Macht ab. Rund 800 Jahre prägte das Römische Reich die Entwicklung der Völker Europas, Nordafrikas und des Vorderen Orients. Dieser Teil der Reihe veranschaulicht den Aufstieg zum Weltreich, das kulturelle Blüte, wirtschaftlichen Wohlstand und relative Rechtssicherheit für die Privilegierten bot. Soziale Krisen und Machtkämpfe sowie die gewaltsame Expansion des Reiches bis nach Nord- und Westeuropa, Nordafrika und Vorderasien bedeuteten den Abschied vom republikanischen Gedanken. Mit dem Prinzipat des Augustus trat Rom in das Zeitalter des imperialen Kaisertums ein.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 06. Blüte und Krise des Römischen Kaiserreichs: 27 v. Chr.-313: BAND 6
Während der Kaiserzeit entwickelte sich Rom zur größten Finanz- und Handelsmetropole des Mittelmeerraums, Kunst und Literatur blühten auf, das römische Recht wurde zum Reichsrecht. Obwohl das Imperium zu Beginn des 2.Jahrhunderts seine größte Ausdehnung erlangte, zeigten sich bereits Symptome der Krise, die unter den Soldatenkaisern offen zutage traten. Die Umformung des Prinzipats zum Dominat und die Schaffung der Tetrarchie konnten das Reich nur kurzfristig stabilisieren. Die neuartige Glaubensgemeinschaft der Christen -zum Teil erbittert bekämpft - erlangte mit dem Mailänder Toleranzedikt 313 ihre endgültige Anerkennung. Das Christentum konnte nun zur Staatsreligion werden und seinen Siegeszug durch Europa antreten.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 07. Vom Niedergang Roms zum Zeitalter der Karolinger: 313-800: BAND 7
Die Teilung des Römischen Reiches in einen West- und einen Ostteil besiegelte den Untergang "Alt-Roms". Die Völkerwanderung veränderte die Landkarte Europas radikal: Hunnen, Slawen, Goten, Wandalen, Langobarden und Franken gründeten zahlreiche neue Reiche, von denen nur wenige längerfristig Bestand hatten. Lediglich Byzanz konnte sich in Osteuropa als dauerhafter Machtfaktor etablieren. Erst unter Karl dem Großen kam es wieder zu einer abendländisch übergreifenden Dominanz eines weltlichen Herrschers, der zudem den Segen des geistlichen Oberhauptes, des Papstes, erhielt. Die von Karl begründete Karolingische Renaissance bedeutete nicht nur die Festschreibung des christianisierten Europa, sondern auch die geistig-kulturelle Rückbesinnung auf die Spätantike.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 08. Orient und Okzident im Aufbruch: 800-1204: BAND 8
Die christliche Kirche musste sich erneut großen Herausforderungen stellen. Der Investiturstreit zwischen Papst und deutschem König endete zwar zugunsten des Heiligen Stuhls, die Einheit der Kirche zerfiel jedoch: Zwischen orthodoxer und christlich-römischer Kirche kam es zum bis heute andauernden Bruch, neue Sekten und Orden sowie die Klostergründungen der Mönche bedrohtenden geistigen Führungsanspruch des Papstes. Die Wikinger versetzten ganz Europa mit ihren Eroberungszügen in Angst und Schrecken. In Osteuropa zeigten sicherste Vorboten einer späteren territorialstaatlichen Neuordnung und nationaler Eigenheiten. Die Städte blühten auf, die Wissenschaften erlebten auch durch die Vorarbeiten arabischer und byzantinischer Gelehrter einen Aufschwung.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 09. Blüte und Herbst des Mittelalters: 1204-1492: BAND 9
Wie stark Europa mit der übrigen Welt zu dieser Zeit schon verwoben war, zeigte die schnelle Ausbreitung der Pest über Handelswege im 14. Jahrhundert. Trotz Pestepidemie und Kriegsgräuel kannte die vermeintlich sofinstere Epoche keine Stagnation: Der Aufstieg der Städte und die Gründung von Universitäten haben in diesem Zeitraum ihre Wurzeln und wirken weit bis in unsere Zeit hinein.
Mit dem Abendländischen Schisma, der Existenz rivalisierender Päpstein Avignon und Rom, und dem Hundertjährigen Krieg war Europa ganz mit sich selbst beschäftigt. So war es ein Schock, als den Osmanen 1453 nach über 1000-jährigem Bestehen Konstantinopel, die Hauptstadt des byzantinischen Reiches, in die Hände fiel: Die letzte christliche Bastion gegen das Vordringendes Islam im Osten war gefallen. Eine Folge war die Niederlassung byzantinischer Gelehrter in Italien, deren intellektuelle Aufgeschlossenheit Einzug in das europäische Geistesleben hielt und Renaissance und Humanismus den Weg ebnete.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 10. Europas Sprung in die Neuzeit: 1492-1648: BAND 10
Einen entscheidenden Neubeginn bedeutete die "Entdeckung"Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus, die als Schattenseite den Untergang vieler hoch entwickelter einheimischer Kulturen nach sich ziehen sollte. Auf der Suche nach dem El Dorado, dem sagenhaften Goldland, löschten die spanischen Eroberer die indianischen Großreiche der Azteken und Inka aus und vernichteten damit die beiden am höchsten entwickelten Kulturen Altamerikas. Das Vordringen weiterer europäischer Eroberer auch nach Nordamerika war kaum vorbildhafter.
In Europa stand indessen die Kirche wegen ihrer Verweltlichung in der Kritik: Eine weitreichende Reformationsbewegung entstand, die in der Bartholomäusnacht in Frankreich und dem Dreißigjährigen Krieg gipfelte. Dass trotz widriger Umstände Fortschritt möglich war, zeigt die Begründung der modernen Forschung durch Wissenschaftler wie Johannes Kepler und Galileo Galilei, die den Weg für die Aufklärung ebnete.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 11. Absolutismus, Aufklärung und Revolution: 1648-1793: BAND 11
Nach dem Abschluss des Westfälischen Friedens erlebte das erschöpfte Europa eine kurze Phase relativer Ruhe. Die Herrscher weiteten ihren Einfluss auf alle Bereiche aus, woraus sich bald die Doktrin von der absoluten Macht der Monarchen, des Absolutismus, ableitete, zu dessen Sinnbild Ludwig XIV. - der "Sonnenkönig" - wurde. Gleichzeitig stellt die Philosophie der Aufklärung die Vernunft und die Menschenrechte ins Zentrum einer vom Individuum abgeleitete Weltsicht. Die daraus resultierenden politischen Schlüsselereignisse des 18.Jahrhunderts, der nordamerikanische Unabhängigkeitskrieg und die Französische Revolution, sollten ganz im Zeichen der Aufklärung stehen, die bald ganz Europa erfasste.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 12. Neuordnung Europas und Restauration: 1793-1849: BAND 12
Im "alten" Europa war seit 1789 bahnbrechendes geschehen: Obwohl der Verlauf der Französischen Revolution abstoßende Erscheinungen von Gewalttat und Diktaturstreben offenbarte, hatte sie die Schlagworte der Zeit unumkehrbar breiten wirksam gemacht: Gleichheit, Menschenrechte, Aufklärung statt Aberglaube, anstelle ständischer Privilegien freies Wirken und Rechtssicherheit des Bürgers. Der Wiener Kongress löste Napoleons Imperium zwar wieder auf, bedeutete aber die Unterdrückung aller Freiheits- und Demokratiebestrebungen, die sich 1848 jedoch erneut Bahn brechen: Die aufkeimenden politischen Strömungen des Nationalismus, Liberalismus und der Demokratie geben das Signal für eine ganze Kette von Revolutionen in Europa.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 13. Industrialisierung und nationaler Aufbruch: 1849-1871: BAND 13
Auch wenn die europäischen Revolutionen von 1848/49 mit ihrer liberalen sowie nationalen Ausrichtung scheiterten, blieb ihr Gedankengut lebendig. So erfuhr das Osmanische Reich durch Selbständigkeitsbestrebungen und Widerstand der Balkanvölker seinen Niedergang. Die europäische Bündniskonstellation änderte sich zudem durch den Krimkrieg entscheidend: Die Heilige Allianz zwischen Österreich, Preußen und Russland zerfiel und ebnete damit der italienischen und deutschen Nationalstaatengründung den Weg, die 1871 in der "zweiten" deutschen Reichsgründung gipfelte. Jenseits des Atlantik setzte der amerikanische Bürgerkrieg dem Sklavenhandel ein Ende und der wirtschaftliche Aufschwung Amerikas begann.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 14. Das Imperiale Zeitalter: 1871-1914: BAND 14
Der Kolonialismus veranlasste viele Staaten, erhebliche Mittel in die Eroberung und die Verwaltung neuer Territorien zu stecken. Nachdem sich das britische Empire mit Indien als "Kronjuwel" zur Weltmacht aufschwang, verlängerte sich der Arm Frankreichs und des Deutschen Reiches nach Übersee, nach Afrika und in den Fernen Osten. Kaum eine Zivilisation blieb von der Europäisierung verschont. Vielerorts regte sich heftiger Widerstand gegen die Eindringlinge, besonders in Afrika und China. Die Industrialisierung veränderte das Erwerbsleben grundlegend, führte gleichzeitig aber auch zu wachsender Verelendung. Soziale Frage und die Interessenvertretung der Arbeiterklasse, u.a. durch neu gegründete Parteien, entwickelten sich zur größten Herausforderung der europäischen Regierungen. Neben dem bis dahin vorherrschenden britisch-französischen Gegensatz auf kolonialem Boden setzte nun der Wettlauf fast aller europäischen Mächte um Kolonien und wirtschaftliche Einflusszonen ein.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen: 1914-1932: BAND 15
An der ungelösten Balkanfrage entzündete sich das Pulverfass. Zunächst voller Begeisterung zog Europas Jugend 1914 in den Krieg. Doch schon bald zeigte sich der aus Machtgier von imperialen Kräften geführte Krieg immer mörderischer, der schließlich das Ende des alten monarchischen Europas besiegelte. Griechenland gewann in den Friedensschlüssen von 1919/29 beträchtliche Gebiete hinzu, musste wenig später aber Ostthrakien endgültig an die Türkei abtreten. Dem Sturz der Romanows in Russland, der Habsburger in Österreich und der Hohenzollern in Deutschland folgte eine politische Instabilität, die die wirtschaftlichen und sozialen Kriegsfolgen verschlimmerte. Die mit dem New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise war das größte Problem der Zwischenkriegszeit: Fast überall auf der Welt kam es zu Massenarbeitslosigkeit und Armut, die reichlich Nährboden für Extremismus boten - ideale Bedingung für die nationalsozialistische Machtergreifung Adolf Hitlers.


Die große Chronik der Weltgeschichte 16. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg: 1933-1945: BAND 16
Unter Aushöhlung der Weimarer Verfassung errichtete Adolf Hitler ab 1933 die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland. Von Anfang an verfolgte der selbsternannte "Führer" eine rassistische Politik. Um seine Expansionsziele zu verwirklichen, schreckte er nicht davor zurück, 1939 einen erneuten Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Der vom Dritten Reich als rassenideologischer Vernichtungs- und Expansionsfeldzug geführte Krieg gipfelte im Völkermord an den europäischen Juden: Sechs Jahre, die die Welt an den Rand des Abgrunds brachten und so veränderten wie kein Ereignis zuvor. Mit Ende des Krieges bildete sich eine neue Weltordnung heraus: Deutschland schied nach der bedingungslosen Kapitulation als Großmacht aus und der Schwerpunkt des internationalen Geschehens sollte sich weg von Europa auf die Flügelmächte USA und die Sowjetunion verlagern.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 17. Die Teilung der Welt: 1945-1961: BAND 17
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zwei Blöcke: Den westlichen, anden USA orientierten Demokratien standen die von der UdSSR beherrschten kommunistischen Länder Osteuropas gegenüber. Beide Seiten unterstellten einander aggressive Zielsetzungen und errichteten Bündnissysteme, um sich gegenseitig zukontrollieren - 1949 die NATO und 1955 den Warschauer Pakt. Während Moskau in der US-Außenpolitik Pläne zur Erringung der Weltherrschaft zu erkennen glaubte, sah Washington sein Handeln als "Eindämmung" des Kommunismus. Die kommunistisch geführte griechische Widerstandsbewegung gegen die deutsch-bulgarisch-italienische Besetzung wurde eines der ersten Opfer dieser von US-Präsident Harry Truman vertretenen Doktrin. Ein Brennpunkt im heraufziehenden Kalten Krieg war die Teilung Deutschlands, die mit dem Bau der Mauer endgültig besiegelt zu sein schien.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 18. Vom Kalten Krieg zur Koexistenz: 1961 - 1973: BAND 18
Erstmals gelang es dem Menschen einen anderen Planeten zu betreten. Ein fast unbegrenzter Fortschrittsglaube in Wissenschaft und Technik machte sich in der Bevölkerung breit. In der Politik indessen standen die Koordinaten auf Konfrontation: Ereignisse wie der Mauerbau, die Kubakrise und die Niederschlagung des "Prager Frühlings" brachten den Ost-West-Konflikt nahe anden Siedepunkt. Ein weiterer Krisenherd bahnte sich mit der Einmischung der USA in den Vietnam-Krieg an. Erst zu Beginn der siebziger Jahre wurden entscheidende Schritte auf dem Weg zu einer friedlichen Koexistenz getan: Die USA zogen sich aus Vietnam zurück und beide Blöcke unterschrieben die Schlussakte von Helsinki, in der sie sich auf die Unverletzlichkeit der Grenzen, zu gegenseitiger Nichteinmischung und zur Achtung der Menschenrechte einigten. Griechenland erlebte mit der 1967 begründeten Militärdiktatur das wohl dunkelste Kapitel seiner neueren Geschichte.

Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 19. Das Ende des Ost-West-Konflikts: 1973-1989: BAND 19
Seit Beginn der siebziger Jahre gingen die Wachstumsraten der Weltwirtschaft in krisenhaftem Ausmaß zurück. Wachsende Arbeitslosigkeit und Inflation prägten die Entwicklung in den Industriestaaten und gefährdetenden sozialen Konsens. Die Ölkrise verschärfte diesen Prozess noch. Ende der achtziger Jahre waren der schlechtere Lebensstandard im Ostblock sowie dermoralische und wirtschaftliche Bankrott des Kommunismus der Startschuss zur Lockerung der Fesseln Osteuropas. Bald zeigte sich, dass die hier durch freigesetzten Kräfte nicht mehr im Zaum zu halten waren. Die alte Ordnung brach zusammen und der "Eiserne Vorhang", der ganz Europa durchzog, war gefallen.


Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 20. Die neue Weltordnung: 1990 bis heute: BAND 20
Die bis 1989 zweigeteilte Welt wuchs zusammen, mit dem Internet als Kommunikationsmittel und Englisch als Weltsprache. Dies führte bereits in den 90er Jahren zu einer kulturellen Globalisierung. Europas Staaten konzentrierten sich auf die EU-Erweiterung und gaben wesentliche Kompetenzen an die gesamteuropäischen Institutionen ab. Ein Höhepunkt war der 1. Mai 2004, an dem zehn neue Länder der EU beitraten. Die EU, Russland, das aufstrebende China und die USA als vorerst einzig verbliebene Weltmacht stehen bis heute vor den Aufgaben der Globalisierung. Eine Zäsur für die neue Weltordnung bildete der islamistisch motivierte Anschlag auf die USA vom 11. September 2001, der in einen umfassenden "Kampf gegen den Terror" unter US-amerikanischer Federführung mündete und bis heute dieTagespolitik maßgeblich bestimmt.



Angaben:
Je Band 8.016 S., Farbabbildungen, 14 x 21 cm, geb. (Wissen Media 2008)


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