Wörter haben und machen Geschichte.
Die Geschichte hinter dem Wort
Hans Jürgen Heringer findet den deutschen Wortschatz unwiderstehlich und
bringt in seinem „Reizwörterbuch“ Wörter voller Geheimnisse ans Licht.
Kinkerlitzchen. Muffensausen. Larifari. Die deutsche Sprache ist reich an
wundersamen Wörtern. Meist benutzen wir sie ganz selbstverständlich, doch ein
Blick in die Wortgeschichte führt zu interessanten und ebenso amüsanten
Erkenntnissen. Der Träger des Konrad-Duden-Preises und Sprachwissenschaftler
Hans Jürgen Heringer versammelt in seinem „Reizwörterbuch“ eine Auswahl an
unwiderstehlichen Wörtern – von Bezeichnungen wie Abc-Schütze bis zum
Zahlenwort Zwölf.
Alles nur Larifari?
„Das ist doch alles nur Larifari!“ Damit weiß jeder sofort, was gemeint ist. Aber wie
kam es zu diesem treffenden Wort? Sprachwissenschaftler Heringer findet gleich
mehrere Erklärungen wie zum Beispiel, dass es sich hierbei um das sinnlose Vorsich-
hin-Trällern handelt, etwa wie die Tonfolge la-fa-re. Oder man könnte es auch
vom italienischen Städtchen Lari in der Toskana oder von lasciamifare = „lass mich
machen“ herführen.
„Heringers Reizwörterbuch“ ergründet die Geheimnisse der deutschen Sprache –
mal rein wissenschaftlich, mal unterhaltsam. So kann er zur Erklärung des Worts
Altweibersommer nur die Fantasie bemühen und sucht nach Erklärungen in
Adelungs Wörterbuch von 1780 und in den Versen des Dichters Eichendorff.
Das Lesen des Buches macht Spaß — es ist geschrieben nach dem Motto der
Lateiner, docere et delectare, unterrichten und unterhalten. Es bietet für
Sprachinteressierte spannendes Hintergrundwissen und sorgt außerdem für neue
Anregungen beim Small Talk.
Hans Jürgen Heringer, geboren 1939, Sprachwissenschaftler und ordentlicher
Professor in Tübingen und Augsburg. Er unterrichtete als Gastprofessor u. a. in
Kopenhagen, Paris und Barcelona. 1989 erhielt er den Konrad-Duden-Preis. Seit
2007 ist er emeritiert.
Hans Jürgen Heringer findet den deutschen Wortschatz unwiderstehlich und bringt in seinem „Reizwörterbuch“ Wörter voller Geheimnisse ans Licht. Kinkerlitzchen. Muffensausen. Larifari. Die deutsche Sprache ist reich an wundersamen Wörtern. Meist benutzen wir sie ganz selbstverständlich, doch ein Blick in die Wortgeschichte führt zu interessanten und ebenso amüsanten
Erkenntnissen. Der Träger des Konrad-Duden-Preises und Sprachwissenschaftler Hans Jürgen Heringer versammelt in seinem „Reizwörterbuch“ eine Auswahl an unwiderstehlichen Wörtern – von Bezeichnungen wie Abc-Schütze bis zum Zahlenwort Zwölf.
Alles nur Larifari?
„Das ist doch alles nur Larifari!“ Damit weiß jeder sofort, was gemeint ist. Aber wie kam es zu diesem treffenden Wort? Sprachwissenschaftler Heringer findet gleich mehrere Erklärungen wie zum Beispiel, dass es sich hierbei um das sinnlose Vorsich-
hin-Trällern handelt, etwa wie die Tonfolge la-fa-re. Oder man könnte es auch vom italienischen Städtchen Lari in der Toskana oder von lasciamifare = „lass mich machen“ herführen.
„Heringers Reizwörterbuch“ ergründet die Geheimnisse der deutschen Sprache – mal rein wissenschaftlich, mal unterhaltsam. So kann er zur Erklärung des Worts Altweibersommer nur die Fantasie bemühen und sucht nach Erklärungen in Adelungs Wörterbuch von 1780 und in den Versen des Dichters Eichendorff.
Das Lesen des Buches macht Spaß - es ist geschrieben nach dem Motto der Lateiner, docere et delectare, unterrichten und unterhalten. Es bietet für Sprachinteressierte spannendes Hintergrundwissen und sorgt außerdem für neue Anregungen beim Small Talk.
Hans Jürgen Heringer, geboren 1939, Sprachwissenschaftler und ordentlicher Professor in Tübingen und Augsburg. Er unterrichtete als Gastprofessor u. a. in Kopenhagen, Paris und Barcelona. 1989 erhielt er den Konrad-Duden-Preis. Seit 2007 ist er emeritiert.