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1968 - Die Große Unschuld
Gattung: Buch
Anstelle von Sex, Drogen und Rock 'n' Roll steht in der Kunst 1968 Die Große Unschuld auf dem Programm. Scheinbar naiv, scheinbar freundlich werden alle künstlerischen Mittel und Wege in Frage gestellt. Es geht wie in den Studentenrevolten um einen Nationen übergreifenden Impuls. Was unschuldig vorgetragen wird, ist als äußerst freche Korrektur des Kunstsystems gemeint. Von Joseph Beuys bis Andy Warhol, von Louise Bourgeois bis Lawrence Weiner brechen Künstlerinnen und Künstler um 1968 auf, die Welt zu vermessen. Die hehren Kunstgattungen Malerei und Skulptur füllen sie mit Ironie. Die Museumsstrukturen brechen sie auf. Die räumlichen und publizistischen Formate verändern sie.
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Angaben:
528 S., mehr als 400 Abb., 24 x 17 cm, geb. (Dumont)