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 Norman G. Finkelstein
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern - Mythos und Realität
Gattung: Buch
Der Autor des kontrovers diskutierten Buches 'Die Holocaust-Industrie' meldet sich mit provokanten Thesen zum Nahost-Konflikt zu Wort. Ein Buch voller politischer Brisanz.
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BeschreibungDer amerikanische Politologe Norman C. Finkelstein gilt als einer der schärfsten Kritiker der israelischen Politik. Mit Vehemenz prangert er sie als Eroberungs- und Vertreibungspolitik gegenüber den Palästinensern an. Und er geht noch weiter: Der Wille zur Vertreibung war im Zionismus als antiliberaler Bewegung bereits angelegt. Man wollte Palästina, nicht aber die bereits dort lebenden Araber. Namhafte Historiker der zionistisch-israelischen Geschichte nähren aber weiterhin den Mythos, die Zionisten seien in Palästina auf ein 'Land ohne Volk' gestoßen. Finkelstein vergleicht das israelische Prinzip der 'Völkertrennung' mit der südafrikanischen Apartheid. Die Vertreibung der Palästinenser findet in seinen Augen seinen ihrer direkten Vorläufer in den nationalsozialistischen Vertreibungen in Osteuropa.
Ein provokantes Buch voller Hintergrundinformationen, das zur Diskussion anregen will.
AutorenporträtDer Politologe Norman C. Finkelstein, geboren 1953, promovierte an der Princeton University über die Theorie des Zionismus. Der Sohn jüdischer Holocaust-Überlebender lehrte langjährig an der City University in New York und lehrt heute an der DePaul University in Chicago. Veröffentlichung mehrerer Sachbücher, die international diskutiert wurden.
Angaben:
399 S., 14,5 x 22 cm, geb. (Diederichs, 2002)