897345
 P. Bofinger
Ist der Markt noch zu retten? - Warum wir jetzt einen starken Staat brauchen
Gattung: Buch
Nach einem beispiellosen Siegeszug ist die Marktwirtschaft jetzt in eine Krise geraten. Der Finanzkrise droht eine Systemkrise zu folgen. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger zeigt, wie der Staat die zerstörerischen Kräfte des Marktes bannen kann. Ein Plädoyer für eine neue Balance von Staat und Macht zur langfristigen Sicherung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.
Zusätzliche Informationen:
BeschreibungNach einem jahrzentelangen Siegeszug ist der Markt in eine schwere Krise geraten. Nur durch extreme Rettungsmaßnahmen des Staates konnte eine Kernschmelze des Weltfinanzsystems verhindert werden. Banker, die als die Helden des 21. Jahrhunderts bewundert wurden, stehen jetzt am Pranger von Politik und Medien. Das Pendel, das lange Zeit weit in die Richtung des Marktes ausgeschlagen war, droht jetzt in die Gegenrichtung zu schwingen. Wenn dabei nicht auch noch die Globalisierung der Gütermärkte gefährdet werden soll, muss rasch gehandelt werden. Die einzige Rettung des Marktes ist ein Staat, der weit mehr als bisher dafür sorgen muss, dass der wachsende Wohlstand nicht nur einigen wenigen, sondern breiten Bevölkerungsschichten zugute kommt. Das erfordert ein Umdenken: Staat und Markt sind keine Gegner. Ohne einen starken Staat zerstört der Markt sich selbst.
AutorenporträtDr. Peter Bofinger ist Universitätsprofessor für Geldpolitik und internationale Wirtschaftsbezie-hungen an der Universität Würzburg. Im März 2004 wurde er in den Sachverständigenrat berufen, ein Gremium (auch bekannt unter dem Namen "Die fünf Wirtschaftsweisen"), dass durch seinen jährlichen Bericht zur gesamtwirtschaftli-chen Situation der Bundesrepublik viel Einfluß auf die Politik hat.
Angaben:
192 S., 15 x 22 cm, geb. (Econ, 2009)