901733
 Petronius
Satyricon
Gattung: Buch | Sonderausgabe
Petronius' virtuos-unverblümtes Spiel mit den verschiedensten Sprachstilen eröffnen Ihnen einen ebenso ungeschönten wie humorvollen Blick in die Gesellschaftsmilieus der römischen Antike.
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Zusätzliche Informationen:
BeschreibungOb Lessing oder Nietzsche, Voltaire oder Balzac zahlreiche große Geister waren voller Bewunderung für die Dichtungen des römischen Satirikers Petronius Arbiter. Von seinen »Satyrischen Abenteuern«, als Sittenroman breit angelegt, ist nur ein Bruchteil erhalten, doch schon in diesen Fragmenten blitzt eine messerscharfe Ironie auf, die in der Literatur seiner Zeit ihresgleichen sucht. Petronius virtuos-unverblümtes Spiel mit den verschiedensten Sprachstilen eröffnet dem Leser einen ebenso ungeschönten wie humorvollen Blick in die Gesellschaftsmilieus der römischen Antike.
AutorenporträtTitus Petronius Arbiter ist etwa zu Beginn der christlichen Zeitrechnung geboren. Werk wie Leben des epikureischen Skeptikers sind von zahllosen Exzessen geprägt. Nach ausschweifenden Jahren als Politiker, Lebemann und offizieller Geschmacksrichter ("arbiter elegantiae") am Hof Kaiser Neros, war er schließlich in eine Verschwörung verwickelt. Um 66 n. Chr. zum Tode verurteilt, zelebrierte er einen lustvollen Freitod.Wilhelm Heinse, 15. 2. 1746 Langewiesen (Thüringen) - 22. 6. 1803 Aschaffenburg. H., Sohn des Stadtschreibers und späteren Bürgermeisters seines Heimatortes, wuchs in kärglichen Verhältnissen auf und studierte ab 1766 in Jena und Erfurt, wo C. M. Wieland sein Vorbild wurde. Er verließ die Universität ohne Studienabschluss und trat nach verschiedenen Reisen durch Vermittlung J. W. L. Gleims 1772 ein Hauslehrerstelle in Halberstadt an. Von 1774 bis 1780 lebte er in Düsseldorf bei den Brüdern F. H. und J. G. Jacobi und redigierte zeitweilig die Zeitschrift 'Iris'. Im Juni 1780 brach er zu Fuß zur ersehnten Italienreise auf und lebte von Sommer 1781 an etwa 20 Monate in Rom. Nach seiner Rückkehr (September 1783) lebte er zunächst wieder in Düsseldorf, wo er an seinem Hauptwerk 'Ardinghello' schrieb, bis er am 1. 10. 1786 in den Dienst des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz trat. Hier avancierte er vom Vorleser zum Bibliothekar und Hofrat (1788) und führte angesichts seiner antiklerikalen und libertinen Haltung ein Doppelleben, wobei er seine Überzeugungen nur privaten Notizen anvertraute. In der Revolutionszeit (1794) musste er mit der Bibliothek nach Aschaffenburg umziehen.
Angaben:
Sonderausgabe 320 Seiten, Format 12 x 19 cm, gebunden.