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Lunula-Anhänger mit Kette 2. Jh. n. Chr.
Aus Kleinasien stammt das Original des römischen Lunula-Anhängers (lunula - latein. ‚der kleine Mond'), das sich heute in der Prähistorischen Staatssammlung München befindet. Kettenanhänger dieses Typs waren nahezu im gesamten römischen Reich verbreitet. Viele waren aus Silber und recht einfach gearbeitet. Dieses Exemplar, das als Vorlage für die Nachbildung diente, fällt daher durch das aufwändige und qualitätvolle Flechtband auf der Öse aus dem Rahmen. Während im alten Ägypten der Halbmond als Symbol der Fruchtbarkeit galt, diente er bei den Römerinnen vermutlich eher als Schutzamulett vor Unheil. Die Nachbildung des Lunula-Anhängers besteht aus 925er Silber und ist vergoldet. Mit passender Kette (45 cm) und Etui.

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